Flora
Die geologische, topographische und klimatische Übergangssitutation bringt eine vielfältige Fauna
und Flora hervor. Die Reichhaltigkeit ist darauf zurückzuführen, weil Pflanzen- und Tierarten
beider Klimazonen (pannonisch und atlantisch
beeinflusst) in dieser Überschneidungszone
anzutreffen sind.
Die Flora im Gemeindegebiet von Straß ist in erster
Linie von der Landwirtschaft bzw. vom Weinbau
geprägt. An den Randbereichen schließen
Ruderalzonen und Trockenrasen an, die sich durch
eine vielfältige Flora auszeichnen. Die Abhänge
des Manhartsberges sind große Waldgebiete, die
zum Teil Misch-, der Großteil jedoch Nadelwälder
sind.
Im Frühling kommt relativ früh die Kuhschelle zum Vorschein. Im Mai blühen in den Wäldern üppig die Maiglöckchen und Anfang Juni ist der Höhepunkt
erreicht: zahlreiche Orchideenarten (Waldvöglein, Frauenschuh, Knabenkraut, Zweiblatt,
Waldhyazinthe etc.) sind ebenso vertreten wie die Türkenbundlilie, die Graslilie oder der äußerst
seltene Diptam. Der Herbst ist in den Weinfluren
durch die Laubfärbung besonders schön. |
Fauna
Die Fauna ist einerseits durch das Jadgwild geprägt. Rehe, Feldhasen (leider im Rückgang begriffen), Fasane und in den letzten Jahren besonders stark die Wildschweine bieten Anreize zur Jagd. Besonders reichhaltig ist die Vogelwelt. Seltene Vögel finden noch Nistgelegenheiten: Uhu, Waldkauz, Waldohreule. Bei den Raubvöglen gibt es ebenfalls noch einen größeren Bestand: Bussard, Habicht, Falken, Sperber.
Singvögel gibt es noch in großen Mengen, vor allem Blau-, Kohl-, Specht- und Schwanzmeisen streifen in Kolonien durch die Wälder. Aber auch Raritäten sind in unserem Gemeindegebiet zu finden. Der äußerst seltene Eisvogel ist im Uferbereich des Gscheinzbaches noch öfters anzutreffen. Häufig ist im Frühling der Pirolruf zu vernehmen.
Eine Besonderheit ist der Bienenfresser, der seine Höhlen in den Hohlwegen anlegt. Er ist ein besonders schöner und bunter Vogel, den man selten zu Gesicht bekommt. Sein Bestand ist in Straß - Gott sei Dank - im Zunehmen begriffen. |